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1975
Das erste Umsonst & Draussen findet zwei Tage lang in Vlotho
statt. 5 000 Besucher kommen und sehen Gruppen wie Embryo, Hammerfest
oder Missus Beastly. Es gibt eine Schallplatte, 1 000 Exemplare
werden gepresst und schnell verkauft.
Drei Tage Festival mit 15 000 Besuchern, der Platz ist größer,
und von überall melden sich Gruppen, die umsonst spielen wollen.
1976
Drei Tage Festival mit 15 000 Besuchern, der Platz ist größer,
und von überall melden sich Gruppen, die umsonst spielen wollen.
1977
Zweite Bühne - mehr drumrum: Theater, Gaukler, gute Stände,
Biofood; NDR und WDR sind mit einem Ü-Wagen auf dem Gelände und nehmen das Gesamtereignis auf, auch das ZDF dreht einen kurzen Beitrag für die Jugendsendung "direkt".
Es wird ein Kinofilm produziert, der bundesweit
vorgeführt wird. Außerdem gibt es eine Doppel-LP. Diesmal
kommen 30 000 Besucher nach Vlotho.
1978
Erstmals gastiert "U & D" in der Sandkuhle in Porta
Westfalica. 300 Bands bewerben sich und wollen umsonst spielen.
Das Programm wird immer umfangreicher, die Besucherzahl immer größer:
zwischen 50 000 und 80 000 kommen.
1979
Ein großes Woodstock in Porta Westfalica: 100 000 kommen!
Das Festival sprengt alle Erwartungen. Vom Platz aus sendet der
Schwarzsender RADIO FREE PORTA WESTVLOTHICA. Schlamm bestimmt das
Geschehen, die Ordnungskräfte kapitulieren - das Umland wird
zum Katastrophengebiet erklärt. Trotzdem funktioniert alles
- Feuerwehr und Sanitäter staunen: Auf jedem Jahrmarkt sind
Schlägereien, Verletzte, Ausgerastete üblich - hier nicht!
Geplant ist ein Jahr Pause.
1990
Erst jetzt geht es weiter. In Porta Westfalica feiern 15 000 ein
friedliches Fest. Drei Tage Musik, Theater und das Flair der 68er
Generation. Beteiligte Bands waren unter anderem Embryo, Guru Guru,
Freaky Fuckin Weirdoz . . .
1991
Das Festival zieht wieder nach Vlotho um. Auf den Weserwiesen wird
das kulturelle Großereignis noch größer und noch
bunter. 40 000 kommen und verdoppeln die Bevölkerungszahl der
Weserstadt.
1992
Wieder an der Weser, wieder zwei Bühnen. Ein umfangreiches
Programm, Aktionen im Zirkuszelt und allerlei dabei: 50 000 Besucher.
Und wie immer heißt es: Keine Probleme.
1993
Das vorerst letzte U & D vor einer erneuten Pause. Wieder findet
es auf den Weserwiesen statt und lockt 70 000 Besucher an - alles
bleibt friedlich und die Bevölkerungszahl der Weserstadt wird
für drei Tage mehr als verdreifacht. Grund für die Pause:
die Absperrung und Sicherung des Bahngeländes kostet zuviel
Geld.
1997
Erstmals findet das "Umsonst & Draussen"-Festival
in Bückeburg-Warber statt. 35 000 Besucher kommen, die Erwartungen
werden bei weitem übertroffen. Positive Resonanz bei Politik,
Verwaltung, Polizei und dem Großteil der Bevölkerung
- überraschend erhalten wir keine Genehmigung mehr.
1998
In Bückeburg können wir kein Festival mehr machen, ein
anderes Gelände ist nicht zu bekommen. Wir feiern einen Tag
umsonst & draussen ein "Konzert auf der Burg" in Vlotho,
u.a mit In Extremo und Late September Dogs.
1999
Das Festival soll im Kalletal stattfinden, die Gemeinde macht uns
aber nach fünf Monaten Genehmigungs-Marathon einen Strich durch
die Rechnung. Wieder findet "nur" ein eintägiges
"Konzert auf der Burg" umsonst & Draussen in Vlotho
statt.
2000
Umsonst & Draussen Vlotho wird 25 Jahre alt. Gefeiert wurde
das Kulturfest wieder auf den Vlothoer Weserwiesen (1.-3.9.) - drei
Tage lang regnete es, Matsche auf dem gesamten Gelände, trotzdem
kamen 15.000 Menschen zum U&D, und feierten ein tolles Fest.
In der Kasse bleibt ein dickes Minus.
2001
Glück mit dem Wetter, 20.000 Menschen ießen den Gedanken
von U&D an der Weser weiterleben. Von der Konzeption alles wie
gehabt, zwei Bühnen und ein Zirkuszelt. Aber: Wieder ein Minus!
2002
Das Sparkonzept ging auf, 25.000 kommen, endlich wieder ein Festival
ohne Verlusten. Die zweite Bühne für Regio-Bands übernimmt
die KuKo e.V., Engagierte Leute das Künstlerdorf und der U&D-Verein
bietet Kunst und Kultur auf der U&D-Bühne und im Zirkuszelt.
2003
Und weiter geht’s ins 28. Jahr von U&D Vlotho. Der dreitägige
Festivalkult findet vom 29. - 31. August auf der Weserwiese in Vlotho
statt. Vom Konzept her bleibt alles beim Alten – dieses Mal
mit 21.000 Besuchern.
2004
Es sollte ein großes Fest werden. Aber zwei Tage vor der ersten
Band der Supergau. Dauerregen hatte das Gelände in eine Schlammwüste
verwandelt, ein Festival war nicht mehr zu verantwortet. U&D
musste abgesagt werden: 20.000 Euro Minus in der Kasse!
2007
Endlich gelingt es wieder ein Festival auf die Beine zu stellen. Ein Geländer wird gefunden, wieder an der Weser, aber dieses Mal in Porta Westfalica-Veltheim. Zu den drei Tagen Festival kommen 20.000 Gäste.
2008
Der festivalkult! geht in die nächste Runde - wieder an der Weser von Porta Westfalica-Veltheim.
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